Über mich

Manchmal beginnt etwas Großes mit einer Entscheidung aus dem Bauch heraus. So war es auch bei mir. 2020 zog Alf in unsere Familie ein – ein damals dreijähriger Labrador mit eigenem Kopf und ganz eigenen Vorstellungen vom Zusammenleben.

Schnell wurde mir klar: Ein Hund lernt nicht einfach nebenbei. Und auch ein Labrador ist nicht automatisch der perfekte Familienhund. Alf hat mich gefordert, meine Sicht auf Hunde verändert und mein Interesse an ihrem Verhalten und ihrer Kommunikation geweckt.

Aus diesem Interesse wurde eine Leidenschaft. Ich begann, mich intensiv mit Hundeverhalten und alltagstauglichem Training zu beschäftigen und absolvierte schließlich die Ausbildung zur Hundetrainerin und Haltercoach.

Heute begleite ich Mensch-Hund-Teams auf ihrem Weg zu einem entspannteren Miteinander. Dabei fließen nicht nur mein Fachwissen, sondern auch die Erfahrungen mit Alf und den vielen Pflegehunden ein, die ich auf ihrem Weg in ein neues Zuhause begleiten durfte.

Mir ist wichtig, dass Training fair, verständlich und alltagstauglich ist. Dazu gehören für mich sowohl Lob und Belohnung als auch klare Grenzen und Orientierung – angepasst an den jeweiligen Hund und die Menschen an seiner Seite.

Über mich

Mein Weg zum Hundetraining hat mit einer Entscheidung aus dem Bauch heraus begonnen. 2020 hatte ich den Wunsch, unsere Familie um ein vierbeiniges Familienmitglied zu erweitern. Ich konnte behaupten, dass meine beiden Kinder bis dahin ganz gut geworden sind. Also konnte doch die Hundeerziehung nicht so schwer sein.

So kam Alf als damals dreijähriger Flegel in unsere Familie und hat so einige Dinge auf den Kopf gestellt. Dass Labradore auf Grund ihrer Rasse nicht automatisch tolle Familienhunde sind, sondern auch einiges an Dickköpfigkeit, Sturheit und Ignoranz im Gepäck haben können, haben wir also am lebenden Beispiel erfahren.

Somit habe ich mich immer intensiver mit den Themen Erziehung und Führen von Hunden beschäftigt und im Jahr 2023 meine Ausbildung zum Hundetrainer & Haltercoach bei Svenja Rother und Julia Schulz in Berlin absolviert.

Mit Hilfe meiner Erfahrungen mit meinem eigenen Hund Alf und auch den Pflegehunden denen ich bereits als Sprungbrett in ein schönes Leben helfen konnte, möchte ich nun dich und deinen Hund auf dem Weg zu einem entspannten und freudigen Alltag begleiten.

Pflegestellenarbeit

Seit 2023 begleite ich regelmäßig Pflegehunde auf ihrem Weg in ein neues Zuhause. Jeder dieser Hunde bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und seine individuellen Herausforderungen mit.

Die Arbeit mit Pflegehunden hat meinen Blick für unterschiedliche Hundepersönlichkeiten geschärft. Ich erlebe, wie Hunde in einem neuen Umfeld ankommen, Vertrauen aufbauen und Schritt für Schritt Sicherheit gewinnen. Diese Erfahrungen fließen auch in meine Arbeit mit Mensch-Hund-Teams ein.

Meine Pflegehunde leben bei uns mitten im Alltag – mit Familienanschluss, Ausflügen und allem, was zum normalen Leben dazugehört. So kann ich sie nicht nur kennenlernen, sondern auch ihr Verhalten in verschiedenen Situationen realistisch einschätzen und sie bestmöglich auf ihren weiteren Weg vorbereiten.

Vermittelte Hunde

Jarah

Jarah zog im Juni 2026 mit ca. 6 Monaten bei uns ein. Sie wurde mit gerade mal 4 Wochen auf der Straße gefunden und hat ihre Kindheit im Tierheim in Nordmazedonien verbracht.

Dass sie im Tierheim nicht viel kennengelernt hat, hat man ihr jedoch nicht angemerkt. Sie ist als durchaus selbstbewusstes junges Ding aus dem Transporter gestiegen und hat von Anfang an alle Menschen um den Finger gewickelt.

Somit kam es auch, dass sie beim Barkdate in Leipzig viele Menschen für sich begeistern konnte und nach gerade mal 3 Wochen in ihr endgültiges Zuhause umgezogen ist.
Dort darf sie nun groß werden und ihr Menschen werden bestimmt viel Spaß mit ihr haben.

Nena

Im Sommer 2025 begleitete Nena für 3 Monate unseren Alltag. Sie ist eine große aber sehr sensible Hündin. Dabei hat sie mit ihren zwei Jahren aber trotzdem noch ganz schön viele Flausen im Kopf. Ihre neue Familie sollte somit möglichst hundeerfahren sein und eine gewisse Standfestigkeit mitbringen. Wenn man ihr klare Regeln vorgibt, passt sie sich gut im Alltag an. Sie lässt sich außerdem sehr gut über Futter motivieren und ist dabei sehr lernwillig.

Voraussichtlich steckt etwas Windhund mit drin. Sie ist sehr schlank gebaut. Bisher hat sie aber noch sehr wenig Jagdtrieb gezeigt. Auf Grund der Größe besteht auch die Möglichkeit, dass zu gewissen Anteilen ein Herdenschutzhund beteiligt war. Fremde Menschen findet sie bisher ziemlich gruselig. Wenn sie aber feststellt, dass die jetzt erstmal da bleiben und die eigenen Menschen entspannt sind, wird sie auch neugierig und kann sich mit der Situation arrangieren.
Sie fährt entspannt im Auto mit, kann Treppen steigen, ist stubenrein, hat gelernt in der Wohnung zur Ruhe zu kommen und hat Freude an ausgedehnten Spaziergängen oder Wanderungen in der Natur.

Mika

Mika kam Mitte November 2024 direkt aus dem Tierheim in Nord Mazedonien zu uns. Sie ist eine sehr sensible Hündin. Der Umgang mit uns Menschen fiel ihr am Anfang schwer. Dafür lief sie von Anfang an ziemlich souverän und gut orientiert an der Leine mit. Im Laufe der Zeit die sie bei uns verbrachte hat sie sich zu einer witzigen und aufgeweckten Hündin entwickelt.

Dank des Barkdates an dem sie bereits nach einer Woche Aufenthalt bei uns teilnehmen konnte, haben wir sehr schnell ihre neue Familie gefunden. 5 Wochen nach ihrer Ankunft darf sie bereits in ihr neues zu Hause umziehen.

Lucy

Ab Februar 2024 suchte Lucy ein neues Heim. Sie hat uns insgesamt 5 Monate begleitet. In dieser Zeit habe ich sehr viel über den Umgang mit ängstlichem Verhalten bei Hunden gelernt. Denn trotz eines durchaus meinungsstarken Charakters hatte Lucy große Probleme mit unserem Stadtleben.

Im Juli 2024 durfte sie in ein ruhiges zuhause direkt am Wald umziehen. Ich bin dankbar für die zahlreichen Erfahrungen, die ich mit ihr machen durfte und wünsche ihr eine ruhige und entspannte Zukunft.

Aus- und Fortbildung

  • 2026 (Mai bis Juli): „Der zugwandte Hund“ dreiteiliges Blockseminar bei Sami el Ayachi
  • 2025 (Sep): „Wild auf Wild“ bei halb so wild (Tom Jankowski)
  • 2025 (Aug): „Treffen sich zwei Hunde und mögen sich nicht“ bei halb so wild (Daniel Herter)
  • 2025 (Mai): „Sinnvoll bestrafen, kritisch belohnen + Häusliches Programm“ bei Canis (Michael Grewe)
  • 2025 (Apr): „Sozialpartner Hund“ (Ursula Löckenhoff)
  • 2024 (Okt): „Leinenführung ist halb so wild“ bei halb so wild (Daniel Herter)
  • 2024 (Okt): „Die halb so wilde Welpenstunde“ bei halb so wild (Daniel Herter und Corinna Förtsch)
  • 2024 (Jul): „Trainerwochenende“ bei rootdogs (Franziska Ferenz)
  • 2024 (Jun): „1×1 für Hundetrainer“ Intensivwoche bei halb so wild (Daniel Herter)
  • 2023 (Jan – Dez): Ausbildung zum „Hundetrainer & Haltercoach“ bei Rother Schulz in Berlin

Da nicht nur der Hund sondern auch der Mensch sein ganzes Leben lang lernfähig ist, bilde ich mich selbstverständlich regelmäßig weiter.

Erlaubnis gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8 f des Tierschutzgesetzes ist durch das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt Leipzig erteilt.

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Hundeschule, Gassiservice in Leipzig mit Nici Czora von Tieflandhunde; Illustration von Sophie Parschat

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